PDF-Layout¶
Das Layout, mit dem jedes Rapport-PDF gedruckt wird — eines pro Workspace, wie Kontakte und Disclaimer: die Sprache, in der er geschrieben ist, Schriftart, Logo, Position der Empfängeradresse und Inhalt der vier Fusszeilen-Ecken.
| Einstellung | Wirkung |
|---|---|
| Rapportsprache | Die Sprache, in der jedes Rapport-PDF geschrieben ist — Deutsch, Französisch oder Englisch. Jede Rapport-Vorlage kann sie überschreiben, für Kundschaft, die eine andere Sprache liest |
| Couvert-Standard | Wo die Empfängeradresse gedruckt wird, damit sie im Fenster des Couverts erscheint. SN 010130 setzt sie nach rechts, wie es Schweizer C5/C6-Fenstercouverts erwarten; DIN 5008 Form A und Form B nach links, Form B fünf Millimeter tiefer, weil sie einen höheren Briefkopf annimmt |
| Schriftart | Die Schrift, in der jedes Rapport-PDF gesetzt wird. Sieben Stück, jede mit einem eigenen Charakter: Times, EB Garamond und Source Serif mit Serifen, Helvetica, Source Sans, Lato und Noto Sans ohne. Unter der Auswahl zeigt eine Schriftprobe Alphabet und Ziffern in lesbarer Grösse |
| Absenderzeile | Die einzeilige Absenderangabe im Fenster über der Adresse, damit die Post einen ungeöffneten Brief zurückschicken kann. Kommt aus deiner Firmenadresse |
| Logo anzeigen | Aus druckt die Rapporte ohne Logo |
| Logo-Position | Welche Seite des Kopfs das Logo einnimmt. Der Rapporttitel nimmt die andere |
| Logo-Höhe | In Millimetern, 5 bis 40; die Breite folgt den Proportionen deines Logos, höchstens bis zur halben Seitenbreite. Über etwa 30 mm wird der Kopf so hoch, dass er das Adressfeld aus dem Couvertfenster schiebt — die Vorschau zeigt das |
| Fusszeilen-Ecken | Was jede der vier Ecken druckt: Rapporttyp, Firmenname, Rapporttitel, Zeitraum/Stichtag, Seite, heutiges Datum — oder nichts |
Die Sprache eines Rapports¶
Ein Rapport-PDF ist ein Dokument, das du jemandem schickst. Seine Sprache richtet sich deshalb nach der Leserin, nicht nach der Person, die auf Export geklickt hat. Darum steht sie hier und pro Rapport und nicht im Profil: Französischsprachige Kundschaft bekommt einen französischen Leistungsrapport, auch wenn dein ganzes Team auf Deutsch arbeitet — und derselbe Rapport, von einer Kollegin exportiert, kommt identisch heraus.
Diese Einstellung ist die Vorgabe des Workspace. Jede Rapport-Vorlage — Leistungs-, Projekt- und Firmenrapport — hat eine eigene PDF-Sprache, die auf Workspace-Vorgabe steht, bis du sie änderst. Eine einzelne französischsprachige Kundin macht damit nicht alle übrigen Rapporte französisch. Der Mitarbeiterrapport hat keine Vorlage; seine Sprache steht darum beim Datensatz der Person unter Mitarbeiterzeiten, neben Disclaimer und Postadresse. Sie ist wie der restliche Datensatz zeitlich gültig, ein Rapport für ein früheres Jahr wird also in der damals gültigen Sprache gedruckt.
Drei Dinge ändert sie nicht. Sie ist nicht die Sprache der Oberfläche von mReport. Sie benennt weder Projekte noch Arbeitspakete um — die behalten die Namen aus deinem Workspace. Dienstleistungen sind die Ausnahme: für sie pflegt mReport Übersetzungen, ein französischer Rapport benennt sie also französisch, sofern eine Übersetzung vorliegt. Und sie ändert keine einzige Zahl: derselbe Rapport in drei Sprachen ist derselbe Rapport.
Die Vorschau neben den Einstellungen wird in der gewählten Sprache gezeichnet. Du siehst also, wie ein französischer oder englischer Rapport wirklich aussieht, bevor du speicherst.
Die Schriften, und warum genau diese¶
Sieben, nicht siebzig. Jede ist eine eigene Antwort und nicht eine weitere derselben:
| Charakter | |
|---|---|
| Times | Die PDF-Standard-Serifenschrift. Schmal, Tabellen passen damit gut |
| EB Garamond | Eine klassische Renaissance-Antiqua — förmlich, wie ein gedruckter Brief |
| Source Serif | Eine zeitgenössische Serifenschrift, auch in Tabellengrösse gut lesbar |
| Helvetica | Die PDF-Standard-Grotesk |
| Source Sans | Eine neutrale Grotesk, die schlichteste der drei |
| Lato | Eine wärmere, humanistische Grotesk |
| Noto Sans | Die grösste Zeichenabdeckung — wähle sie, wenn Kundennamen Griechisch, Kyrillisch oder andere nicht-lateinische Schriften enthalten |
Times und Helvetica sind PDF-Standardschriften: sie werden nicht eingebettet, und jedes Anzeigeprogramm hat sie oder einen metrisch gleichwertigen Ersatz. Die anderen fünf werden in die Datei eingebettet und stehen alle unter der SIL Open Font License 1.1, die genau das erlaubt. Ihre Lizenzdateien liegen mReport bei.
Zwei Dinge, die du vor dem Wechseln wissen solltest: Eine breitere Schrift lässt Tabellenüberschriften umbrechen, wo eine schmalere das nicht tut — die Vorschau zeigt es. Und die Schriftprobe unter der Auswahl wird mit denselben Schriftdateien gezeichnet, die das PDF einbettet; die Buchstaben auf dem Bildschirm sind also die, die gedruckt werden.
Wo der Absender steht¶
Auch das entscheidet der Couvert-Standard, weil die beiden Standards die Adresse auf verschiedene Seiten des Blattes setzen:
- SN 010130 — die Adresse steht rechts, dein Absenderblock also oben links daneben; Typ, Datum und Kontakt des Rapports stehen in einer kleinen Tabelle unter dem Titel.
- DIN 5008 — die Adresse steht links, dein Absenderblock also rechts davon, im Informationsblock, den der Standard dort vorsieht. Auf einer DIN-Seite trägt dieser Block auch Typ und Datum des Rapports sowie Telefon und E-Mail des Kontakts, und die Tabelle unter dem Titel entfällt — dort sieht der Standard diese Angaben vor, und der Rapport gewinnt einen Zentimeter Seite zurück.
Die Absenderzeile ist etwas anderes: sie wird im Fenster direkt über der Empfängeradresse gedruckt und ist die Zeile, die die Post liest, wenn ein Brief zurückkommt.
Rapporte ohne Empfänger¶
Mitarbeitenden- und Firmenrapporte werden im eigenen Unternehmen gelesen und haben keine Kundschaft, an die sie adressiert wären. Sie werden nur mit dem Absenderblock gedruckt und lassen kein leeres Adressfeld stehen. Ein Mitarbeitendenrapport druckt den Namen der Person dort, wo sonst die Empfängerin steht — so lässt sich ein Stapel Ausdrucke danach sortieren, für wen der jeweilige Rapport ist.
Die Vorschau¶
Neben den Einstellungen steht ein Beispielrapport auf deinem Briefpapier, der sich beim Ändern der Einstellungen sofort neu aufbaut — du musst nicht speichern, um zu sehen, wie eine Wahl aussieht, und gespeichert wird erst mit Speichern. Es ist das echte Dokument, kein Bild davon — ausdrucken und gegen ein Couvert halten ist also ein gültiger Test, ob die Adresse im Fenster liegt.
Welcher Rapport gezeigt wird, wählst du neben dem Titel. Das Briefpapier ist nicht bei allen vier gleich: Leistungsrapport und Projektrapport sind an Kundschaft adressiert und halten das Adressfeld frei, Mitarbeiterrapport und Firmenrapport werden im eigenen Unternehmen gelesen und brauchen keines.
Die Vorschau kostet nichts. Die Beispiele enthalten erfundene Zahlen und eine erfundene Empfängerin, sind also keine Rapporte, die du verschicken könntest — deshalb zählt keiner davon auf dein monatliches PDF-Kontingent, egal wie oft du zwischen ihnen wechselst, und wer eine Vorschau aus dem Anzeigeprogramm speichert, erhält ein Beispiel und keinen Rapport.
Diese Seite liest keine deiner Projektdaten.
Was hier nicht eingestellt wird¶
Welchen Zeitraum ein Rapport abdeckt, welche Abschnitte er zeigt und welche Dienstleistungen er zählt, entscheidet die jeweilige Rapport-Konfiguration. Diese Seite ist Briefpapier und Sprache: sie gilt für jeden Rapport, den der Workspace exportiert, sofern ihn keine Vorlage überschreibt.
Und sie ist nicht die Sprache von mReport selbst — diese Einstellung erreicht immer nur ein exportiertes PDF.
Verwandte Themen¶
- Kontakte — wer als Kontakt im Absenderblock steht
- Disclaimer — das Kleingedruckte am Schluss eines Rapports
- Firmenprofil — die Adresse, aus der die Absenderzeile gebaut wird